Zwei kürzlich im Online-Archiv der Berkeley Library in Kalifornien veröffentlichte Fotografien zeigen den dirigierenden Arnold Schönberg im März 1935 bei Proben für die Darbietung eigener Werke in San Francisco.

Der Tonträgerbestand des Arnold Schönberg Center ist ab Mai 2022 durch eine Audiodatenbank zugänglich, die neben der Recherchemöglichkeit auch Ausschnitte der enthaltenen Aufnahmen hörbar macht.

Arnold Schönbergs Walzer für Streichorchester werden am 1. Jänner 2022 einem internationalen Publikum zu Gehör gebracht. Mitglieder der Wiener Philharmoniker interpretieren die Jugendstücke des »konservativen Revolutionärs« im Pausenfilm des Neujahrskonzerts.

Durch den Pianisten Leonard Stein gelangten zahlreiche Notendrucke in das Archiv des Arnold Schönberg Center, von denen einzelne aus dem Besitz Arnold Schönbergs stammten. Wenig Beachtung fand bisher eine Klavierfassung von Gustav Mahlers VI. Symphonie, die sich als bedeutende Quelle zur Aufführungspraxis der Wiener Schule erweist.

»Ich will: Höchste Unwirklichkeit!« Arnold Schönbergs Drama mit Musik in einem Akt »Die glückliche Hand« (1910–13), ein beispielhaftes Werk des musikalischen Expressionismus, wurde erst elf Jahre nach seiner Vollendung in der Wiener Volksoper uraufgeführt.

Arnold Schönbergs Klavierwerke op. 11, 19 und 25 sind kürzlich in einer Serie kritischer Einzelausgaben im Verlag Henle, München, erschienen.

Mit seinem Koalitions- oder Bündnisschach erprobte Arnold Schönberg um 1920 ein vom militärischen Arsenal des Ersten Weltkriegs inspiriertes Spiel für vier Streitkräfte. Wir haben die Grundregeln und Spielvarianten, die Gangarten der Figuren und ihre Aufteilung zusammengefasst und stellen nunmehr auch 3D-Scans der Figuren bereit. Spielen Sie selbst!

Es ist das älteste in unserem Archiv bewahrte Dokument: ein »Schutzpocken-Impfungs-Zeugniß« von Arnold Schönberg vom Frühjahr 1876. Ausgestellt in Wien, oft an wechselnde Wohnorte in Europa und den USA spediert, rund 120 Jahre nach dem Impfdatum mit dem Nachlass des Komponisten nach Wien zurückkehrt.

»Bitte: machen Sie mir keine Reklame! Ich mag das nicht! Ich mag nicht zu denen gehören, die um jeden Preis vorwärts kommen wollen. Begreifen Sie mich doch endlich!« Mit einem eindringlichen Appell an den Konzertagenten Emil Gutmann ersuchte Schönberg Ende September 1912, die Generalprobe seines »Pierrot lunaire« nur für geladene Gäste unter Ausschluss von Musikkritikern zu öffnen.